Unsere Nebennieren helfen uns in der Bewältigung und mit dem Umgang von Stresssituationen. Sie schütten zum Beispiel Adrenalin aus, um in Leber und Muskeln gespeicherten Zucker für uns als Energie in Stresssituationen zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie jetzt ein Blick auf Ihr Leben und ihren Stresslevel werfen, stellen Sie vielleicht fest, dass ihre Nebennieren ganz schön zu tun haben. Leider ist es hier wie bei den Duracell-Häschen. Während zu Beginn noch eifrig auf die Trommel geschlagen wird, wird es im Laufe der Zeit immer weniger und hört dann ganz auf. Das Häschen steht still. Genauso geht es Ihren Nebennieren. Sie halten dem dauerhaften Druck nicht stand und erschöpfen. Machen schlapp.
Um Probleme zu bearbeiten, kann man vom Problem Abstand halten, oder den Stier bei den Hörnern packen? Bei den meisten Situationen können wir vielleicht rasch zur Lösung kommen, wenn uns seelische Schmerzen nicht den Schlaf rauben? Der Betroffene spricht gerne aus dem Blickwinkel einer Person, und nicht aus dem Winkel aller Beteiligten. Ein Perspektiven Wechsel wäre ratsam. Gut wäre einerseits Ansätze aus der wirklichen Ebene des Konflikts zu erkennen,
Die Medizin unterscheidet also sehr wohl zwischen der (leichten) Unterfunktion und der (völligen) Insuffizienz eines Organs oder eben einer Hormondrüse. Bei den Nebennieren kennt sie allerdings nur ganz oder gar nicht. Entweder sind die Nebennieren gesund und produzieren ausreichend Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin oder sie leiden unter einem völligen Funktionsverlust. Letztere führt im Falle einer Nebennierenrindeninsuffizienz – auch Morbus Addison genannt – unbehandelt zu teils lebensbedrohlichen Komplikationen wie einem hypoglykämischen Schock.
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